Über uns

Unsere Arbeits­ge­mein­schaft katholisch-sozialer Bil­dungswerke in der Bun­desre­pub­lik Deutsch­land (AKSB) ist die bun­desweit tätige katholis­che Fachor­gan­i­sa­tion poli­tis­cher Erwach­se­nen– und Jugend­bil­dung. Wir repräsen­tieren rund 60 katholis­che Akademien, Bil­dung­sein­rich­tun­gen, Vere­ine und Ver­bände. Weitere Informationen.

Unsere Mit­glied­sein­rich­tun­gen bieten Bil­dungsver­anstal­tun­gen an, in denen Infor­ma­tio­nen und Hin­ter­gründe über wichtige The­men ver­mit­telt und Fra­gen des gesellschaftlichen Zusam­men­lebens disku­tiert werden. Darunter auch Seminare für Engagierte in der Schülervertretung. Die Grundlage der Bildungsarbeit ist immer der, 1976 zwischen den Trägern der politischen Bildung beschlossene „Beu­tels­bacher Kon­sens”, der jede Form mas­siver poli­tis­cher Bee­in­flus­sung ver­bi­etet, die Vielfalt poli­tis­cher Mei­n­un­gen anerkennt und fördert sowie zum poli­tis­chen Han­deln anregt und ermutigt.

SV-Arbeit in der außerschulischen politische Bildung

Die außerschulische politische Bildung betrachtet die Schülervertretung nicht primär als Lernfeld, sondern vor allem als politisches Gremium. Dass Menschen politisch lernen, indem sie politisch handeln, ist eine Selbstverständlichkeit, die für das politische Handeln in der Schule oder in der Arbeitnehmervertretung eines Unternehmens genauso gilt wie das Handeln der Abgeordneten in den Landtagen oder im Bundestag.

Die Schülervertretung hat ihren Platz innerhalb des komplexen Geflechtes staatlicher Ordnung und ist rechtlich verankert. Was in der Schülervertretung beschlossen wird, hat Auswirkungen über sie hinaus, ist Teil der politischen Realität. Daraus ergeben sich als Konsequenzen für die Zielsetzung und Gestaltung politischer Bildungsarbeit mit Engagierten aus der Schülervertretung, dass wir diese immer in den Gesamtzusammenhang der Demokratie stellen.

Konkret bieten unsere Mitgliedseinrichtungen Seminare mit den folgenden Inhalten an:

Grundlagen der SV-Arbeit:

  • Aufgaben, Rechte und Pflichten,
  • Organisation und Struktur der SV,
  • rechtliche Grundlagen (z.B. Jugendschutzgesetz),
  • Zusammenleben in der Schule und Schule als Lebensort,
  • Motivation zur SV-Arbeit,
  • Landesschülervertretung,
  • Vorstands- und Gremienarbeit, Teilnahme an Konferenzen, Zusammenarbeit mit anderen Instanzen, etc.

Kompetenzen und „social skills“ für SV-Mitglieder:

  • Rhetorik, gewaltfreie Kommunikation und demokratisches Sprechen,
  • Mediation und konstruktive Konfliktbearbeitung,
  • Moderation
  • Feedbackkultur,
  • Schülerzeitung als Instrument der Meinungsbildung,
  • Teamwork und -entwicklung,
  • Öffentlichkeitsarbeit und Marketing,
  • Sitzungsmanagement,
  • Fundraising und Finanzplanung,
  • Projektmanagement und Zeitplanung etc.

Verschiedene gesellschaftliche und politische Themen:

  • Werte,
  • Veränderung im Bildungs- und Schulsystem (G8/G9),
  • Rassismus (z.B. „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“),
  • Soziale Medien,
  • Zivilcourage,
  • Menschenrechte,
  • Nachhaltigkeit und Ökologie,
  • Freiwilligendienste im Ausland etc.

Schule als Lernort für Demokratie:

  • Parallelität der „kleinen“ SV und des großen politischen Systems in Deutschland: „Der Bundestag in Berlin und die SV in der Schule“